DJK SPARTA Münster e.V.

Herren 1: Unentschieden im Hin-und Rückspiel

Im Rückspiel gegen Reckenfeld/Greven in Greven am vergangenen Samstag warfen wir 33 Tore und damit genau so viele wie der Gegner. In den letzten Sekunden wäre sogar noch ein Sieg möglich gewesen, doch der Freiwurf Sekunden vor Schluss brachte nichts mehr ein. Insgesamt können wir mit einer über weite Teile konsequenten Leistung zufrieden sein und uns über den Punkt freuen, auch wenn wir die meiste Zeit des Spiels in Führung lagen.
Zu Anfang hatte noch der Gegner mit 3:1 vorn gelegen. Zunehmend gelang es uns dann aber, in der Abwehr kompakt zu stehen und Fehler des Gegners zu erzwingen. Durch direkte Gegenstöße konnten wir in der 18. Minute eine 4-Tore-Führung (8:12) verbuchen. Die Einbindung der Flügelspieler im einfachen Positionsspiel, in den Spielzügen und auch in der "zweiten Welle" führte zu einer hohen Variabilität in unserem Spiel. So war es für den Gegner schwer, die Abwehr zu stellen, was letztlich zu zahlreichen Torchancen führte. Wegen einiger Unkonzentriertheiten, Stellungsfehlern in der Abwehr und teils fehlender Konsequenz im Tempospiel blieb Reckenfeld/Greven aber stets in Lauerstellung. Zum Team-Timeout in der 27. Minute stand es 13:15.  Mehrere Zweiminutenstrafen mit doppelter Unterzahl führten dann zum Halbzeitstand von 16:17.
Bereits zum Beginn der zweiten Halbzeit kam es zum Ausgleich. In der 43. Minute stand es 23:23. Als in der 54. Minute 27:30 auf der Anzeigentafel abzulesen war und der Gegner daraufhin ein Time-Timeout nahm, schien ein Sieg greifbar. Nach dem 31:33 (58. Minute) wurde die Begegnung dann doch noch zu einem Nervenspiel. Wir verwarfen einen Ball, und dem Gegner gelang in den letzten Minuten trotz unserer akzeptablen Abwehrleistung der Ausgleich. Sekunden vor Schluss kam es auf der linken Angriffsseite zu einem Foul und zur Zweiminutenstrafe eines Gegners. Der Freiwurf, diagonal auf den Rechtsaußen gespielt, führte zwar zu einem Torabschluss, aber dies aus schlechtem Winkel. Der Siegtreffer blieb aus. Rückblickend können wir mit unserer Leistung aber durchaus zufrieden sein. Ein Dank gilt den A-Jugend-Spielern für ihre Unterstützung.
Kommenden Samstag (25. März, 18.15 Uhr, Hans-Böckler-Turnhalle) geht es im Heimspiel gegen Havixbeck, den aktuell Tabellen-Ersten.

Damen 1: Sparta hält lange mit

Mit der Spielvereinigung aus Ibbenbüren kam am Samstagabend der designierte Aufsteiger und Tabellenführer nach Münster. Nach einer herben Auswärtsniederlage im Hinspiel (25:40) wollte man dieses Mal länger in Schlagweite bleiben und seine Stärken ausspielen.

Der Start in die Partie sah zunächst nicht gut aus. Der bestens eingespielte Gast aus Ibbenbüren zog seine Spielzüge durch und setzte die wuchtige Kreisläuferin immer wieder in Szene. Sparta war zu diesem Punkt noch nicht auf der Höhe, sodass es nach zehn Minuten 0:5 stand. Doch mit fortlaufender Spielzeit fand auch die Heimmannschaft ihre Linie, setzte auf Tempospiel und Eins-gegen-Eins-Situationen. Johanna, an diesem Tag aus der 2. Mannschaft für die drei verletzten Stamm-Torhüterinnen Kathi, Rieke und Jette eingesprungen, hielt fest, was zu halten war und stärkte der Abwehr mit einer tollen Leistung den Rücken. So konnte man nach einem 6-Tore-Rücktand in der 21. Minute bis zur Pause auf drei Tore verkürzen (9:12).

Trainer Benedikt Hofbauer lobte das bissige und auch nach dem frühen Rückstand weiterhin kämpferische  Auftreten der 1. Damen, forderte aber auch mehr Konzentration und Absprache in der Abwehr, um dem teils recht angefressenen Gegner das Leben weiterhin schwer zu machen.

Gesagt, getan: In Minute 35 netzte Esther zum 13:13 Gleichstand ein – und das sogar in Unterzahl. Doch im Anschluss, man rätselt nach wie vor, warum, vielleicht aus Angst oder Verwunderung über die eigene Courage, ließ man Ibbenbüren wieder mit fünf Toren davon ziehen (15:20, 45‘). Danach wachten die Spartanerinnen wieder auf aus ihrem circa 10-minütigen Schlaf und bäumten sich noch einmal auf, konnten den Rückstand aber nicht mehr aufholen und mussten sich am Ende mit 19:24 geschlagen geben.

Mit einem positivem Gefühl und dem Wissen, dass man den Tabellenführer ordentlich Nerven gekostet hat, gehen die ersten Damen aufgrund einer Verlegung nun in eine spielfreie Woche. Diese wird man nutzen, um sich optimal auf die letzten 4 Spiele der laufenden Saison einzustellen und den ein oder anderen Torhüter wieder fit zu bekommen.

Die nächste Partie findet deshalb erst am 02. April um 18.00 Uhr in der HBS statt.

 

Die Mannschaft vom Wochenende: Johanna; Katha (4), Esther, Greta, Katta (je 3), Anika, Annika, Judith (je 2), Sassi, Franny, Wolle

Damen 1: Wichtiger Sieg gegen Wiedenbrück

Am späten Samstagnachmittag machten sich die ersten Damen in Abwesenheit von zwei Rückraumspielerinnen (Berit und Greta) sowie einer Kreisläuferin (Carina) auf den Weg nach Rheda-Wiedenbrück. Da neben der Langzeitverletzten Torhüterin Kathi nun auch Jette für mehrere Wochen pausieren muss, stand für die Torhüterposition einzig Rieke zur Verfügung.

Der Anfang der Partie gestaltete sich recht ausgeglichen. Beide Abwehrreihen standen noch nicht sicher und überließen dem gegnerischen Angriff viel Platz und Raum, doch auch die Torausbeute ließ noch zu wünschen übrig, sodass es nach 12 Minuten unentschieden 5:5 stand. Dann geschah das, was bei der Anreise mit nur einem Torhüter wohl jeder Trainer fürchtet, Rieke wollte einen abgefälschten Ball entschärfen, knickte jedoch beim abrupten Richtungswechsel um und blieb am Boden liegen. Nach kurzer Pause, konnte sie zwar bis zur Bank humpeln, jedoch zunächst nicht weiterspielen, sodass sich unsere Linksaußen Katha kurzerhand ein andersfarbiges Trikot überwarf und ins Tor marschierte. Aus der Not machte Sparta dann eine Tugend, stand in der Abwehr gut und hielt der engagierten Katha den Rücken frei. Noch dazu leitete die Aushilfstorhüterin mehrere Tempogegenstöße ein und so konnte sie nach einigen Minuten den Job verrichteter Dinge wieder an die zwar angeschlagene, aber kräftig auf die Zähne beißende Rieke übergeben.

Bis zur Pause blieb das Spiel weiter offen, nach 3 Toren in Folge und einem versenkten Siebenmeter von Rückkehrerin Anika Höppe war jedoch Sparta beim Halbzeitpfiff mit 11:10 leicht im Vorteil.

Trainer Benedikt Hofbauer forderte in der Halbzeitansprache mehr Konzentration beim Abschluss, zudem sollte die Abwehr sich nicht zu weit herauslocken lassen und zwar antizipieren, jedoch nicht zu auffällig spekulieren.

Mit viel Motivation und vor allem der nötigen Spritzigkeit startete Sparta in den zweiten Durchgang. Die zunächst in Unterzahl agierenden Gastgeberinnen bekamen keine Hand mehr an den Ball, Sparta kombinierte sich in dieser Phase mit Tempo und Übersicht zu leichten Toren und erhöhte innerhalb der ersten 5 Minuten auf 16:11. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit konnte man sogar auf ein 19:12 davonziehen, weil man Wiedenbrück im Angriff rechtzeitig anpackte und die Ideen nahm. Vorne nutzte vor allem Judith von Halbrechts ihren Raum und netzte mehrfach ein.

Doch dann begann die Zitterpartie. Die Heimmannschaft stellte die Abwehr um, deckte Spartas Mitte hoch und störte so den Spielaufbau. Es begann eine hektische Schlussphase, in der es neben vielen technischen Fehlern auch in der Defensive nicht mehr komplett stimmte. Zeitstrafen waren die Folge und Wiedenbrück nutzte die Überzahl und verkürzte auf 4 Tore (19:15, 52‘). In den folgenden Minuten kämpfte Sparta zwar um jeden Ball und war um Ruhe bemüht, hatte jedoch kein Glück im Abschluss. Da kam es gerade richtig, dass Rieke zwei Siebenmeter entschärfte und den Vorsprung zumindest noch bei zwei Toren hielt (21:19). 50 Sekunden vor Schluss warf Katha das entscheidende Tor von Außen, Wiedenbrück konnte zwar noch ein Tor nachlegen, aber am Ende reichte es für die ersten Damen zu einem 22:20-Sieg über den engagiert aufspielenden Vorletzten der Tabelle.

Dieser Sieg war am Ende nicht besonders deutlich, aber trotzdem verdient, weil man in jeder Lage Kampfgeist und Geschlossenheit zeigte, sich nicht zurückwerfen ließ und in den entscheidenden Phasen doch die Nerven behielt. Was diese zwei Punkte am Ende des Spieltages wert sind, werden die Ergebnisse der anderen Partien zeigen. Fakt ist, dass der erste Abschnitt der Rückrunde geglückt ist, nächste Woche gegen den Tabellenprimus aus Ibbenbüren wird vielleicht nicht so viel zu holen sein, trotzdem will man die Spannung aufrecht halten und das Spiel erhobenen Hauptes angehen.

 

Die Mannschaft des 17. Spieltages: Rieke; Esther (5), Sassi (4), Annika, Katta, Judith (je 3), Katha (2), Anika, Hannah (je 1), Franny, Julia

Damen 1: Mini-Serie reißt gegen HC Ibbenbüren

Nach drei Spielen in Folge ohne Niederlage hätten Spartas 1. Damen am vergangenen Samstag eigentlich mit viel Selbstbewusstsein in das Spiel gegen den 1. HC Ibbenbüren gehen können.

Doch stattdessen zeigte die Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit eine enttäuschende Leistung und ließ den Siegeswillen und Einsatz von vorherigen Partien vermissen.

Der Knackpunkt lag zunächst vor allem in der Abwehr, in der man keinen Zugriff fand und den Gegner ein ums andere mal passieren ließ. So konnte sich der Gastgeber innerhalb der ersten zehn Minuten bereits mit 4 Toren absetzen (2:6). Sparta dagegen tat sich auch im Angriff schwer, machte wenig Druck auf die Defensive der Ibbenbürenerinnen und kam dementsprechend kaum zu klaren Chancen. So zog sich die erste Halbzeit dahin, ohne dass Sparta richtig ins Spiel fand, in der Folge musste man mit einem 7:14 Rückstand in die Pause gehen.

Trainer Benedikt Hofbauer stellte in dieser die Abwehr auf eine 5:1-Formation um und brachte neues Personal auf die Platte.

Nach 10 Minuten, in denen auch diese Umstellungen zunächst nicht fruchten wollten (11:21), ging ein Ruck durch die Mannschaft. Man zeigte dann mehr Laufbereitschaft und vor allem Aggressivität in der Abwehr und holte Tor um Tor auf, doch die Ibbenbürenerinnen stemmten sich weiter dagegen und hatten eine bombensichere 7m-Schützin in petto, die 9 von 9 Würfen vom Punkt verwandelte und zusammen mit der wurfstarken Halblinken verhinderte, dass Sparta es noch einmal spannend machen konnte.

Diese absolut verdiente Niederlage darf Spartas Damen nun nicht zurückwerfen, vielmehr muss diese Partie schnellstmöglich abgehakt werden, denn schon am 11. März geht es in Wiedenbrück um weitaus wichtigere Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

 

Die Mannschaft vom Wochenende: Rieke; Katta (6), Katha, Berit, Esther (je 4), Greta (2), Annika (1), Hannah, Judith, Anika,Franny, Sassi, Julia

Karnevalsporteln bei SPARTA

ist wie in jedem Jahr immer wieder für alle SPO-MO Kinder der Breitensportabteilung ein absolutes high-light des Jahres.
Die vielen kostümierten Kinder verkleidet als Prinzessinnen, Rotkäppchen, Biene Maja, als Sicherheitskräfte, Holländer oder als Fußballstars haben ihr größtes Vergnügen die verschiedenen Aufgaben an den unterschiedlichsten Stationen zu erfüllen. Beliebt ist vor allem das große Tischtrampolin und die Rutsche durch den farbenfrohen Tunnel. Das Treffen der Felder im Handballtor erfordert motorisches Feingeschick wie auch der „Eierlauf" über die Rampe mit einem Tennisball auf dem Löffel. Luftballons im „Bällchenbad" sind nicht nur wie gedacht für die Jüngsten, (2 Jahre alt) ein herrliches Ballgefühl, sondern für jedes Kindes- Alter ein Spielmagnet für Experimente: z. B.: Fliegen lassen durch Werfen oder Pusten oder dem Versuch, durch das Auflegen des eigenen Körpergewichts diese Bälle mit einem lauten Knall zum Platzen zu bringen.
Nicht zu vergessen das ehrgeizige Profi -Fußballspiel hinterm Ballfang vor der eingefahrenen Tribüne der Handball-Halle Sentruper Höhe. Ball und Ball ob Fuß-, Hand -oder Luftballon sind sooooo wichtig beim Sporteln.
Zum Schluss, wenn alle körperlich erschöpft sind, werfen die ÜL vom Trampolin zur Freude aller die vielen Kamelle in die Halle und das Aufsammeln geschieht mit Leichtigkeit. Glücklich verabschieden wir uns mit einem dreifachen Gruß: SPARTA Hellau ! Sportliche Jecken Hellau! Spaß und Spiel Hellau !
Dank der unterstützenden Mithilfe der Eltern an den Stationen ist dieser Altweiber-Donnerstag 2017 wieder ein sportlich, spaßiges und erfüllendes Gemeinschaftserlebnis und wir, das SPORTEL -Team ziehen fröhlich aus der Halle nach Hause.
„SPARTA Hellau!"

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